Mittwoch, 3. Juli 2019

GR5 Rund um Roya

Das französische Frühstücksbuffet ist lecker und reichhaltig. Wir erstehen Postkarten und Briefmarken. In der Sonne sitzend werden sie beschriftet.

Unser Ziel für heute ist Roya. Heute ist hier der Heli im Einsatz, um die umliegenden Hütten zu versorgen. Wir finden trotzdem einen Parkplatz. Die Tour zum letzten Stündlein wird so spannend untermalt :-)

Obwohl die Wetteraussichten für heute Nachmittag Gewitter verkünden, packen wir die Rucksäcke mit allem was man zum Übernachten braucht und ziehen los auf dem GR5 Richtung Süden. Das Gewitter erwischt uns bald, wir finden ein trockenes Plätzchen.


trockenes Plätzchen

Wie vorhergesagt endet der Regen und wir machen uns wieder auf den Weg. Die Crête de la Fayesse bietet eine tolle Aussicht zum Abendessen! Gute Nacht :-)

Schlafplatz

Dienstag, 2. Juli 2019

Chiazale - Colle di Bellino

Heute stehen ein paar mehr Höhenmeter auf dem Plan, los geht's am Parkplatz am Ende der Straße. Der Rocca Senghi ist toll anzusehen, aus allen möglichen Perspektiven.

Rocca Senghi

Zunächst geht's auf einem Fahrweg aufwärts, bis zur Alpe Pian Ceiol. Ein schmaler Pfad kürzt eine Schleife der Straße ab, die bald darauf endet. Über eine wackelige Brücke wird der reißende Bach überquert, es folgt ein ausgesetzter Weg entlang einer Schlucht.

Brücke

Durch Wiesen und verlassenes Almgelände geht's stetig bergauf, kurz nach der Grange Autaret kommt der Pass in Sicht. Leider verdecken mittlerweile Wolken die Sonne, so fällt die Pause eher kurz aus.

Monviso im Hintergrund

Der Abstieg geht dafür umso schneller, kurz vor dem Ziel bricht allerdings ein Gewitter herein. Unter einem Vordach können wir das ärgste Unwetter abwarten, als der Regen für einen Moment nachlässt sind die letzten Meter zurück gelegt.

Das Ziel für heute ist Isola2000, Highlight ist der Passo Lombard, samt ein paar sehenswerten Bunkern. Das Abendessen als All-you-can-eat ist auch nicht zu verachten, wir drehen anschließend noch eine Runde durchs Haus.

Montag, 1. Juli 2019

Pian del Re - Rifugio Quintino Sella


Endlich sind Kerstin und ich wieder unterwegs. Monaco ist unser Ziel, zwei Wochen haben wir dafür Zeit. Wir haben uns für eine klassische Urlaubsreise mit dem Auto entschieden. Gestartet sind wir heute bei der Po-Quelle. Eine tolle Landschaft erwartet uns, der Monviso grüßt herüber.

Bis zum Lago Fiorenza begegnen uns noch vereinzelte Wanderer, danach wird es schon deutlich ruhiger. Der Lago Chiaretto leuchtet schön türkis. Wir nehmen den westlichen Aufstieg rund um den See und weiter die Moräne empor, immer schön gleichmäßig geht's aufwärts.

Lago Chiaretto und Monviso
Der Lago Grande de Monviso ist noch größtenteils zugefroren, und es liegen Eisschollen und Schnee im Wasser. Hier ist ein richtiges Kälteloch, ein paar Meter unterhalb des Sees scheint wieder die Sonne!

Lago Grande di Monviso

Im Rifugio Quintino Sella kehren wir für Spaghetti al Pomodoro ein, lecker! Der Weg ist nun nicht mehr weit.

Eigentlich wollten wir heute unter freiem Himmel nächtigen, leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wir finden sehr spontan in Saluzzo ein Hotelzimmer. Die Degustation de Menu Tipico war sehr lecker, mit 6 Gängen, einer Flasche Wein und Kaffee, wie es sich im Piemont gehört :-)

Donnerstag, 6. September 2018

Gollinghütte - Preintaler Hütte

Heute gibt's Müsli zum Frühstück, lecker! Da es Frühstück ab 6 Uhr gibt, sind wir zeitig um 7:30 Uhr unterwegs. Es geht gleich zur Sache, 700 Hm bis zum Greifenbergsattel, und weitere 300 bis zum Gipfel.
Tierische Begleitung :-)
Blick zurück auf den Hochgolling und den Sattelsee
Hier geht es ziemlich zu, auch einige bekannte Gesichter treffen wir wieder. Der Blick auf den Klafferkessel ist fantastisch, mit Seen, Gipfeln und viel Luft dazwischen.
Klafferkessel
Nach dem kurzen Abstieg schlagen wir den Weg zur Breiten Scharte ein. Das Waldhorntörl ist von dort aus schon zu sehen, zuerst aber müssen wir ein paar Meter ab- und wieder aufsteigen. Wir lassen den Gipfel des Waldhorn aus, es ist eine ziemliche Kraxelei.
Am Waldhorntörl
Blog Making Of :-)
Dafür geht es steil durch Geröll abwärts ins Lämmerkar, beim Kapuzinersee ist Zeit für ein kurzes Bad für Frank. Danach ist noch eine Steilstufe zu überwinden bevor wir die gemütliche Preintaler Hütte erreichen.
Preintaler Hütte
Mit dem Hüttenwirt diskutieren wir die Optionen für morgen, es soll Regen geben, nur wann? Das Essen ist sehr gut, und flexibel :-) Wir haben ein Zimmer für uns allein, sehr schön!

Mittwoch, 5. September 2018

Keinprechthütte - Gollinghütte

Das Frühstück ist etwas sparsam, wenn man den Preis von 11 Euro pro Nase betrachtet. Zeitig geht es heute los, das Wetter ist zur Abwechslung sonnig mit ein paar Wolken.


Blick zurück auf Krukeck, Rotmandlspitze und Sauberg (von rechts)

Bis zur Trockenbrotscharte haben wir Schatten und nasses Gras, sobald wir oben auf die Südseite wechseln ist alles trocken. Der alte Höhenweg führt direkt zur Gollingscharte ohne großen Höhenverlust. Wir entscheiden uns für die Besteigung der Samspitze, ohne das Gewicht der Rucksäcke.
Alter Höhenweg kurz vor der Gollingscharte

Das nächste Depot richten wir dann bei der Gollingscharte ein, wir wollen den Hochgolling besteigen. Der Aufstieg zum höchsten Gipfel der Niederen Tauern gestaltet sich kurzweilig, mit ein paar Kraxeleien die aber alle gut versichert sind.

Auf dem Hochgolling
Die Aussicht oben ist aufgrund vieler Wolken etwas beschränkt, beim Abstieg scheint wieder die Sonne. Von der Scharte geht es steil über Geröll abwärts bis zum Gollingwinkel, kurz darauf erreichen wir die Hütte.

Die Gollinghütte wird von der Alpinen Gesellschaft Preintaler betrieben, aber auch mit DAV Ausweis bekommen wir den Preis für Mitglieder. Das Essen ist lecker, und alles ist gut organisiert!

Dienstag, 4. September 2018

Oberhütte - Keinprechthütte

Schon vom Start weg regnet es heute, und die Gipfel sind hinter Wolken versteckt. Trotzdem besteigen wir zunächst die Lungauer, dann die Steirische Kalkspitze. Durch den starken Wind fällt der Regen eher waagerecht...

War der Aufstieg weitgehend warm und trocken, so ändert sich das nach der Überschreitung der Akarscharte. Meine Hände sind erst nach einem Tee und einer heißen Suppe in der Ignatz-Mattis-Hütte wieder brauchbar...

Der Aufstieg zur Rotmandlspitze wärmt dann wieder von innen. Oben angekommen wird der Regen schwächer, und bald hört er ganz auf. Wir können sogar die Keinprechthütte von oben erkennen, bald sind wir dort angekommen.

Montag, 3. September 2018

Obertauern - Oberhütte am See

Ein paar Tage Niedere Tauern stehen auf dem Programm, wir wollen von Obertauern nach Aich im Ennstal wandern.

Der Bus in Radstadt wartet mittlerweile den Zug ab, trotz kleiner Verspätung. Noch ist es trocken, aber in den Bergen hängen die Wolken. Während der Fahrt nach Obertauern fängt der Regen an, wir kehren erstmal auf einen Kaffee ein.
Vor dem Start
Eine Regenpause nutzen wir für den Aufbruch, die Sicht auf die Umgebung hält sich aufgrund der Wolken allerdings in Grenzen.
Aufi geht's!

Bis zur Seekarscharte regnet es aber wieder, wir sparen uns den Aufstieg zum Hundskogel und schlagen gleich den Weg zur Oberhütte ein.

Bunte Punkte

Zwischenzeitlich macht der Regen eine kurze Pause, die Sachen trocknen etwas und es ergibt sich ein schöner Blick. Kurz vor dem Abzweig zur Hütte regnet es wieder, wir sehen zu dass wir ins Trockene kommen. Der Kachelofen ist heute sehr gefragt.

Das Abendessen ist sehr lecker, es gibt viele eigene Produkte. Nach dem Essen zeigt sich die Lungauer Kalkspitze, und die Felswand unterhalb der Kranzhöhe ist sehr eindrucksvoll! Bei der Hütte leben Rinder, Schweine, Hühner, Kaninchen und Meerschweinchen, die wir heute Abend zu Gesicht bekommen.